Meine Shiatsu-Story

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Wie ich zu Shiatsu gefunden habe | heartflow Shiatsu Blog

Meine persönliche Shiatsu-Story – von der Sprache zur Körperarbeit

Wie findet man zu etwas, das sich so stimmig anfühlt, als wäre es schon immer da gewesen?

Mein Weg zu Shiatsu war kein gerader.
Er war eher ein langsames Annähern. Ein Erinnern. Ein inneres Wieder-Erkennen.


Aufgewachsen zwischen Kulturen

Meine Jugend zwischen Europa und den USA hat mich stark geprägt. Unterschiedliche Kulturen, Menschen und Sichtweisen haben mir früh gezeigt, wie vielfältig das Leben sein kann.

Und gleichzeitig habe ich etwas sehr Einfaches gelernt:
Dass echte Verbindung überall möglich ist – wenn wir einander offen und mit Respekt begegnen.

Vielleicht ist genau daraus meine Haltung entstanden, mit der ich heute arbeite:
ein offenes Herz, ein feines Spüren und die Bereitschaft, Menschen wirklich zu begegnen.


Die erste Begegnung mit Shiatsu

2006 kam ich zum ersten Mal mit Shiatsu in Berührung.

Ich konnte damals nicht erklären, was genau passiert. Es entzieht sich dem rein Rationalen. Und doch war da sofort etwas in mir, das aufmerksam wurde.

Ein Gefühl von:
Hier passiert etwas, das ich nicht verstehen muss, um es zu erleben.


Shiatsu als Weg des Spürens

Shiatsu wurde für mich nicht über das Denken zugänglich, sondern über das Spüren.

2008 begann ich meine Ausbildung. Schritt für Schritt öffnete sich eine neue Welt:
ein Arbeiten jenseits von Worten, ein Lauschen auf den Körper, ein Vertrauen in das, was sich zeigt.

Mit der Zeit wurde mir klar:
Shiatsu ist nicht etwas, das ich „anwende“.
Es ist eine Form der Begegnung.

Mit einem anderen Menschen.
Und auch mit mir selbst.


Ein anderes Leben – und die leise Sehnsucht

Bevor Shiatsu mein Beruf wurde, war mein Alltag ein anderer.

Ich arbeitete als Anglistin in den Bereichen Übersetzung, Assistenz und Marketing. Ein Leben am Schreibtisch – geprägt von Struktur, Denken und Tempo.

Und obwohl ich vieles daran mochte, war da diese leise, beständige Sehnsucht nach etwas anderem.

Nach mehr Ruhe.
Nach mehr Echtheit.
Nach mehr Verbindung.


Der Wendepunkt

Shiatsu war in dieser Zeit immer ein stiller Begleiter.

Ein Raum, in dem ich zur Ruhe kommen konnte.
Ein Gegenpol zum Außen.

Nach der Geburt meines Sohnes und besonders während der Corona-Pandemie wurde mir klar, dass sich etwas verändern möchte.

Nicht plötzlich.
Aber eindeutig.


Der Schritt in die Selbstständigkeit

2021 habe ich mich entschieden, Shiatsu nicht mehr nur nebenbei zu leben, sondern ganz.

Ich tauschte den Bürostuhl gegen die Shiatsumatte und gründete meine eigene Praxis: heartflow Shiatsu.

Diese Entscheidung war eine große. Sie sollte mein Leben nachhaltig verändern. Und doch war es eine Entscheidung, die sich nicht wie ein Sprung angefühlt hat – sondern wie ein Ankommen.


Was Shiatsu heute für mich ist

Heute ist Shiatsu für mich ein Raum für Präsenz.

Ein Raum für achtsame Berührung.
Ein Raum, in dem der Körper wieder gehört wird.

Und vielleicht vor allem:
ein Raum, in dem Menschen sich selbst wieder ein Stück näher kommen können.


Und vielleicht auch dein Weg?

Jeder Weg ist anders.

Und das ist gut so, denn manchmal beginnt der Weg genau dort, wo wir beginnen, wieder zu spüren. Wenn du neugierig bist, wie sich Shiatsu für dich anfühlen kann, bist du herzlich eingeladen, diesen Raum kennenzulernen.

Mehr dazu auch auf meiner Seite: Mein Shiatsu-Weg